wJC mit erster Niederlage in Hoyerswerda

Am frühen Sonntagmorgen reiste die wJC des SC Markranstädt nach Hoyerswerda, um sich gegen den Punktgleichen Gegner, den dritten Sieg in Folge zu erkämpfen. Leider konnten die Piranhas, die gute Leistung nicht über 50 Minuten aufrechterhalten und somit musste man sich, deutlich mit 31:22 geschlagen geben.

Das Spiel begann sehr schnell, konnte man den Hausherrinnen doch ansehen, dass sie den Sieg unbedingt wollten und sich schnell mit 3:0 in absetzen konnten. Die Piranhas brauchten eine Weile, um ins Spiel zu finden. Durch leichte Fehler im Aufbauspiel und zu viele technische Fehler, gab man Hoyerswerda immer wieder die Gelegenheit, mit drei Treffern in Führung zu bleiben.

Vom 8:5, 11:8, ging es dann mit einem 15:11 Rückstand in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit wurde auf 6:0 – Abwehr umgestellt, was sichtlich auch Früchte trug. Hoyerswerda hatte Anfang der zweiten Halbzeit Schwierigkeiten an der Abwehr der Piranhas vorbei zu kommen, während die Piranhas nach und nach ihre Chancen nutzten und zum 18:18 ausglichen.

Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich Hoyerswerda mehr darauf konzentriert, die körperlich unterlegenen Piranhas bei freien Chancen zu attackieren. Sichtlich beeindruckt davon konnten die Piranhas keine klaren Chancen mehr erspielen und gaben das Spiel nach und nach an Hoyerswerda ab, welches diese am Ende mit 31:22 gewannen.

Es spielten:

T. Wergin (Tor); J. Lübcke, E. Marko, L. Deckert (7), A. Klitzing, L. Schreiner I. Ockernahl (6/2), L. Bartmuß, L. Schulze, L. Wicknig (1), J. Sieber (5), A. Görnich, V. Kleeberg (1), L. Reinhardt (2)

Trainerfazit:

„Es war wie erwartet ein schweres Spiel, wir wussten das Hoyerswerda körperlich sehr stark ist. Unser Ziel über die zweite Welle mit viel Tempo zu kommen hat auch sehr gut funktioniert. Am Ende war einfach die Puste raus und die Mädels waren sichtlich angeschlagen, durch das übertrieben harte Einsteigen der Gastgeber. Nächstes Wochenende geht es zu Hause gegen Zwickau, auch nochmal ein extrem starker Gegner, der für sein Konterspiel bekannt ist.”

(Bericht von Mathias Langhof)